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Atemwegserkrankungen:

Durch Lungenunreife, Beatmung und Infektionen kann sich eine chronische Lungenerkrankung entwickeln, die zu wiederholten Lungeninfektionen, zum Teil mit Sauerstoffbedarf führt. Prophylaktisch können aktive Immunisierungen, supportive medikamentöse Therapien ) und Physiotherapie durchgeführt werden. Folgeerkrankungen und lebenslange Einschränkungen können so vermindert und mögliche Krankenhausaufenthalte reduziert oder vermieden werden.

Monitorsprechstunde:

Die Unreife des Atemzentrums führt zu einer periodischen Atmung des Frühgeborenen, die mit Apnoen und Bradykardien einhergehen kann. Besteht zusätzlich eine chronische Lungenerkrankung, ist das Risiko, einen "Plötzlichen Kindstod" zu erleiden, erhöht. Deshalb erhalten Risikopatienten einen Heimmonitor, der Atemmuster und Sauerstoffsättigung überwacht. Die Eltern werden in Reanimationsmaßnahmen eingewiesen und der Patient regelmäßig ambulant überwacht.

Kardiale Störungen:

Chronische Lungenerkrankungen können zu kardialen Störungen (Rechtsherzbelastung) führen, diese bedürfen engmaschiger Betreuung und eventueller Therapie durch den Kinderkardiologen.

Ernährungsstörungen:

Ernährungsstörungen und Dystrophie ehemaliger Frühgeborener ist ein bekanntes Problem in der Neonatalnachsorge. Sondenernährung, hochkalorische Nahrungsanreicherungen, Diätprogramme und Elternberatungen sind unabdingbar. Neben den für ihre Schwangerschaftsdauer adäquat gewachsenen Kindern sind hier insbesondere die Patienten zu betreuen, deren Gewicht schon bei Geburt nicht dem der Gleichaltrigen entsprach (< 3.Perzentile, SGA). Diese Kinder sind besonders gefährdet ein diabetisassoziiertes Syndrom X und kardiovaskuläre Störungen im Erwachsenenalter zu entwickeln.

Neurologie:

Regelmäßige entwicklungsneurologische Untersuchungen und Überwachung der Meilensteine der Entwicklung sind bei Frühgeborenen sehr wichtig, die Kooperation mit Neuropädiatern obligat. Entwicklungsstörungen und psychomotorische Retardierung durch cerebrale Unreife, Hirnblutungen, oder Infektionen können durch Früherkennung, als Kinderarzt für Sonographie in München im Bereich der Hirnblutung beispielsweise mithilfe unseres in der Praxis vorhandenen Ultraschallgeräts, speziellen Förderungsprogrammen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) zugeführt werden. Auch Störungen des Hör- und Sehvermögens durch Unreife, Infektion, Medikamente oder Sauerstofftherapie (Retinopathie) müssen frühzeitig erkannt und therapiert (Sehhilfe, Hörgeräte) werden, um die Entwicklung des Kindes und die Kommunikation mit seiner Umwelt zu ermöglichen.