Zu unserem umfangreichen Leistungsspektrum, das wir in unserer Kinderarzt-Praxis in München anbieten, zählt die Sonographie, die umgangssprachlich auch als Ultraschalluntersuchung bezeichnet wird. Sie erfreut sich im Fachbereich Pädiatrie aus verschiedenen Gründen besonders großer Beliebtheit. Bei der Sonographie handelt es sich unter anderem um eine für die kleinen sensiblen Köper sehr schonende Verfahrensweise. Sie kann ganz ohne Schmerzen durchgeführt werden und ermöglich es gleichzeitig, insbesondere bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr, sehr genaue Diagnosen zu stellen. Die Sonographie kommt in unserer Kinderarzt-Praxis in München-Freimann zur Darstellung der folgenden Körperregionen und Organe zum Einsatz:

  • Schädel und hier vor allem zur transfontanellen Gehirn-Darstellung
  • Halsweichteile
  • Schilddrüse
  • Herz-und Gefäßdiagnostik
  • Abdomen
  • Geschlechtsorgane
  • Nieren und ableitende Harnwege
  • Säuglings-Hüfte
  • Gelenke
  • Skelettsystem

Bei der Sonographie, auch Echographie genannt, handelt es sich um eine Untersuchung, bei der mittels Ultraschallwellen ein als Sonogramm bezeichnetes Bild von zu untersuchendem organischem Gewebe erzeugt wird.

Im Gegensatz zum Röntgen, bei dem der Körper schädlichen Strahlen ausgesetzt ist, die ihrerseits Gewebestrukturen angreifen können und sie in äußerst seltenen Fällen sogar bösartig verändern, ist die Sonographie vollkommen unbedenklich und kann wiederholt zum Einsatz kommen. Die Schallwellen, die hierbei erzeugt werden, durchdringen den Körper ohne ihn dabei negativ zu beeinflussen.

Wir als ihr Kinderarzt für Sonographie in München führen unsere sonographischen Untersuchungen mit einem Ultraschallgerät, das den neuesten technischen Standards entspricht, durch. Mittels einer Sonde, die über die zu untersuchende Körperregion Ihres Kindes geführt wird, leiten wir die Bilderzeugenden Schallwellen in den Körper. Letzteres wirkt auf unsere kleinen Patienten oft faszinierend und wird von uns mit kindgerechten Geschichten ausgeschmückt.

Besonders in der Kinderheilkunde ist es möglich, mithilfe der Sonographie weitreichende Diagnosen stellen zu können. Dies liegt daran, dass bei Kindern im Gegensatz zu Erwachsenen die Untersuchung einer größeren Zahl an Organen möglich ist, da bei ihnen die Verknöcherung des Skeletts noch nicht eingesetzt hat bzw. noch nicht vollends abgeschlossen ist.

Allen voran ist hier an die noch nicht geschlossene Fontanelle bei Neugeborenen zu denken, die eine schnelle und problemlose Untersuchung des Gehirns und der hier befindlichen Gefäße ermöglicht. Weitere Vorteile bieten sich bei Kindern unter anderem im Bereich der Wirbelsäule und des Rückenmarks oder im Nierenbereich. Außerdem ist man in der Lage, Kinder hinsichtlich Frakturen bis zu einem Alter von circa 12 Jahren sonographisch zu untersuchen.

Wenn bei Ihrem Nachwuchs eine Ultraschalluntersuchung nötig werden sollte, dann melden Sie sich in unserer Kinderarzt-Praxis in München, in der wir Sonographien als eine unter vielen Leistungen anbieten. Kontaktieren Sie uns gerne via Email, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder rufen Sie uns unter 089-954596070 an, um einen Termin zu vereinbaren.

Neonatologie beschreibt den Teil der Kinderheilkunde der sich mit der Neu- und Frühgeborenenversorgung beschäftigt. Aktuell kommt jedes dritte Kind vor Ende der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt und ist damit ein Frühgeborenes. Etwa 0,1 % aller Neugeborenen haben ein Geburtsgewicht von weniger als 1500 Gramm. Diese Kinder sind Hochrisikopatienten für die Entwicklung von Langzeitschäden, die zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen können. Im Rahmen der verbesserten intensivmedizinischen Versorgung ist es möglich, auch sehr unreifen Frühgeborenen einen Start ins Leben zu ermöglichen und sie zum errechneten Geburtstermin nach Hause zu entlassen. Aufgrund der Frühgeburtlichkeit und Unreife bestehen aber auch nach der Entlassung noch multiple Probleme, die einer aufmerksamen interdisziplinären Nachsorge bedürfen. Um die vielfältigen Probleme entsprechend den Bedürfnissen des Patienten lösen zu können, bieten wir in unserer Schwerpunktpraxis ein umfassendes Case Management und eine individuelle Therapie nach Prioritätenlage und Risikoabschätzung zum Wohle des Patienten und der gesamten Familie an.

Wie sieht unser Nachsorgekalender für Frühgeborene aus?

Atemwegserkrankungen:

Durch Lungenunreife, Beatmung und Infektionen kann sich eine chronische Lungenerkrankung entwickeln, die zu wiederholten Lungeninfektionen, zum Teil mit Sauerstoffbedarf führt. Prophylaktisch können aktive Immunisierungen, supportive medikamentöse Therapien (Aminophylline, Inhalationen) und Physiotherapie durchgeführt werden. Folgeerkrankungen können so vermindert und mögliche Krankenhausaufenthalte reduziert oder vermieden werden.

Monitorsprechstunde:

Die Unreife des Atemzentrums führt zu einer periodischen Atmung des Frühgeborenen, die mit Apnoen und Bradykardien einhergehen kann. Besteht zusätzlich eine chronische Lungenerkrankung, ist das Risiko, einen "Plötzlichen Kindstod" zu erleiden, erhöht. Deshalb erhalten Risikopatienten einen Heimmonitor, der Atemmuster und Sauerstoffsättigung überwacht. Die Eltern werden in Reanimationsmaßnahmen eingewiesen und der Patient regelmäßig ambulant überwacht.

Kardiale Störungen:

Chronische Lungenerkrankungen können zu kardialen Störungen (Rechtsherzbelastung) führen, diese bedürfen engmaschiger Betreuung und eventueller Therapie durch den Kinderkardiologen.

Ernährungsstörungen:

Ernährungsstörungen und Dystrophie ehemaliger Frühgeborener ist ein bekanntes Problem in der Neonatalnachsorge. Sondenernährung, hochkalorische Nahrungsanreicherungen, Diätprogramme und Elternberatungen sind unabdingbar. Neben den für ihre Schwangerschaftsdauer adäquat gewachsenen Kindern sind hier insbesondere die Patienten zu betreuen, deren Gewicht schon bei Geburt nicht dem der Gleichaltrigen entsprach (< 3.Perzentile, SGA). Diese Kinder sind besonders gefährdet ein diabetisassoziiertes Syndrom X und kardiovaskuläre Störungen im Erwachsenenalter zu entwickeln.

Neurologie:

Regelmäßige entwicklungsneurologische Untersuchungen und Überwachung der Meilensteine der Entwicklung sind bei Frühgeborenen sehr wichtig, die Kooperation mit Neuropädiatern obligat. Entwicklungsstörungen und psychomotorische Retardierung durch cerebrale Unreife, Hirnblutungen, oder Infektionen können durch Früherkennung, als Kinderarzt für Sonographie in München im Bereich der Hirnblutung beispielsweise mithilfe unseres in der Praxis vorhandenen Ultraschallgeräts, speziellen Förderungsprogrammen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) zugeführt werden. Auch Störungen des Hör- und Sehvermögens durch Unreife, Infektion, Medikamente oder Sauerstofftherapie (Retinopathie) müssen frühzeitig erkannt und therapiert (Sehhilfe, Hörgeräte) werden, um die Entwicklung des Kindes und die Kommunikation mit seiner Umwelt zu ermöglichen.

Unser heutiges Impfen basiert auf einer schon Jahrtausende alten menschlichen Erfahrung: eine überstandene Erkrankung bewirkt häufig, dass man diese Krankheit nie wieder bekommt, also durch die "Krankheitsarbeit" nun geschützt, immun geworden ist. Es gibt Berichte aus vielen alten Kulturen, in denen dieses Prinzip des Schutzes vor Krankheiten schon vor über 3000 Jahren etwa in Indien bekannt war und man damit offenbar auch erfolgreich experimentierte. Dies wurde lange Zeit vergessen und eine Infektionskrankheit bedeutete in Europa noch bis vor kurzer Zeit ein magisches, schicksalhaftes Geschehen, das sich menschlicher Behandlung oder gar Vorbeugung entzog und Millionen von Menschen vorzeitig das Leben kostete.